Author archives: wildprovider

After so many years in Africa

Last update on June 7, 2014.

After so many years in Africa, …

Michel Pauli ist seit Jahren mit verschiedenen digitalen Entwicklungsprojekten in Afrika beschäftigt. Michel Pauli war immer schon international aktiv als Brigadist in Nicaragua hat er die sandinistische Revolution unterstützt, als Human shield war er im Irak und im Kampf gegen Rassismus zum Beispiel bei der Besetzung des Neumarkt Theaters als Refugium für Flüchtlinge aus Kurdistan dabei. So ist sein Einsatz in Kamerun eigentlich eine Fortsetzung des Kampfs gegen Rassismus und Ausbeutung. Am 4.Mai schickte er untenstehende Bilanz, die wir gerne an unsere Leserinnen weitergeben. Wir möchten damit Einblick in ein engagiertes und 100 ...

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Comando ergo sum

Last update on Dec. 15, 2013.

Wenn wir Computer und Smartphones benutzen, wählen wir über Programme aus einem Setting von Kommandos, die zu bestimmten Situationen passen. Diese Befehle lassen wir uns nicht selbst einfallen, wir wählen sie aus vorgegebenen Menüs oder Befehlslisten, die bestimmten Moden folgen. Wir benutzen diese Kommandos, wie Klamotten oder Accessoires um uns virtuell auszudrücken und darzustellen.

Mit unseren Befehlen kontrollieren wir den alltäglichen physischen Raum des Internets (engl. meatspace). Dieser physische Raum besteht aus Kraftwerken, Kabeln die Welt mehrfach umspannen, Schaltkästen, flächendeckend installierte Antennen, Satelliten die unsere Erde umrunden, Rechenzentren, Fernmeldeämter und Millionen von leuchtenden Monitoren hinter denen Hardware meist in Blackboxes ...

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Daten auf Vorrat

Last update on June 4, 2013.

2012 wurden in der Schweiz die Handystandortdaten in 75 Fällen zur Rasterfahndung verwendet. Dabei wird nicht abgefragt, wo sich eine bestimmte Person befunden hat, sondern umgekehrt, welche Mobilfunk­teilnehmer/innen zu einem spezifizierten Zeitpunkt über eine definierte Antenne (oder in einem Gebiet) ihr Handy benutzt haben. Durch eine solche Rasterung sind unter Umständen hunderte oder tausende Personen angehalten, ihre Unschuld zu belegen. In einem bekannt gewordenen Fall ging es um drei Überfälle auf Bijouterien. Für die Täterermittlung sollten die Mobilfunkanbieterinnen sämtliche TeilnehmerInnen, die während gesamthaft 15.5 Stunden in den betroffenen Gebieten/Funkzellen Gespräche geführt oder SMS gesendet hatten, zur ...

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